Leinen los, klar machen zum Ändern! (S01E01)

Neben dem standesgemäßen ersten Speicherstand mit Schalke und einem Multiplayer Savegame hat mich auch die Lust gepackt, eine etwas größere Herausforderung anzugehen. Ein oder der Großteil der FC St. Pauli Fans sieht sich selbst als antirassistisch, antifaschistisch, anomophob und antisexistisch – welche bessere Wahl für einen Verein könnte es also geben? Leinen los, klar machen zum Ändern!

Die Saison 2017/18 begann mit Olaf Janßen auf der Trainerbank. Nach sieben sieglosen Spielen in Folge musste er seinen Posten auf der Trainerbank jedoch, Anfang Dezember, räumen. Übernommen hat Markus Kauczinski, der zuvor Ingolstadt trainierte. Man beendete die Saison im sicheren Mittelfeld auf Platz 12. Im DFB Pokal verlor man jedoch schon in der ersten Runde und auch der Klassenerhalt wurde erst am 33. Spieltag gesichert. Die Erwartungen an Kauczinski waren um einiges höher und so musste er zur neuen Saison seinen Platz für mich räumen.

Die Voraussetzungen

Folgende Ligen habe ich aktiviert:

  • Deutschland (bis 3. Liga)
  • England (bis Sky Bet Championship)
  • Frankreich (bis Domino’s Ligue 2)
  • Italien (bis Serie B)
  • Niederlande (bis Keuken Kampioen Divisie)
  • Schottland (bis Ladbrokes Championship)
  • Spanien (bis Segunda División)

Neben einem Logopack gibt es sonst keine Änderungen an der ursprünglichen FM Datenbank.

Zum Verein

Offiziell gegründet wurde der FC St. Pauli am 15. Mai 1910.FC St. Pauli Logo

Die Erfolge des FC St. Pauli sind spärlich, wenn nicht gar nicht existent. 1947 krönte man sich zum Hamburger Meister, mehrmals wurde man Norddeutscher Vizemeister. Fünf Aufstiege in die Bundesliga stehen zu Buche. Im DFB Pokal wurde maximal das Halbfinale erreicht. Einer der bekanntesten Momente war ein 2:1-Sieg über den FC Bayern, Pauli stand zu der Seite auf dem letzten Platz. Gleichzeitig wurden die „Weltpokalsiegerbesieger“ geboren.

Gespielt wird im Millerntor-Stadion, in dem 29.546 Zuschauer Platz finden.

Die Ziele

Die Ziele unterscheiden sich nicht großartig von der Abschlusstabelle der letzten Saison. In der Liga soll eine Position in der oberen Tabellenhälfte erreicht werden. Nach Platz 12 in der Vorsaison peile ich nun also Platz 9 und, mit etwas Glück, eine höhere Position an.

Im DFB-Pokal soll mindestens die zweite Runde erreicht werden. In der ersten Runde geht es dabei gegen den Ligakonkurrenten aus Fürth. Das sollte eigentlich machbar sein.

Der Kader

Ich muss zugeben, dass mir der Kader bis auf 2-3 Ausnahmen von den Namen her völlig unbekannt ist. Allaguim, Flum, Sobota, Diamantakos – da klingelt was. Für den restlichen Kader verlasse ich mich alleine auf die Einschätzung meines Co-Trainer und meiner Assistenten.

Zu Beginn der Saison stehen einige verletzte Spieler im Kader. Die Abwehr ist also spärlich besetzt und wir können uns keine weiteren Verletzten erlauben. Gleichzeitig beträgt das Transferbudget allerdings auch nur 400.000 €. Das nenne ich mal übersichtlich. Ich werde also versuchen, den ein oder anderen talentierten Jugendspieler zu leihen, um zumindest einen passablen Backup zu haben.

Bedingt durch die mit dem Vorstand besprochene Vereinsphilosophie werde ich im Rahmen meiner Tätigkeit versuchen, einen Fokus auf junge Spieler zu legen. Dabei gilt für mich: eigene Jugendspieler fördern, junge Talente verpflichten. Hier und da ein routinierter Spieler, der den Jungen mit Rat und Tat zur Seite stehen kann und wichtige Impulse in der Entwicklung liefern kann, soll natürlich nicht fehlen.

Die Taktik

Nach einem ersten Scouting durch den Kader und den bevorzugten Spielerrollen meiner Spieler setze ich in Hamburg auf ein 4-1-4-1. Zwei Innenverteidiger, zwei Außenverteidiger. Ein defensiver Mittelfeldspieler und zwei zentrale Mittelfeldspieler. Einer unterstützt das Team nach vorne, der andere greift mit an. Offensive Mittelfeldspieler links und rechts und im Sturm eine Anspielstation.

 

Randnotizen

Mitarbeiter

Für die Mitarbeiter von Pauli gilt das gleiche wie für den Kader. Die Namen sind mir eigentlich fast alle unbekannt. Der Blick gleitet also zu den Fähigkeiten. Ich manage St. Pauli, nicht Liverpool, das ist mir klar. Trotz allem sehe ich hier einiges an Verbesserungspotential. Freie Plätze im Scouting- und Trainerteam wurden besetzt, ein weiterer Physio wurde eingestellt. Die Saison kann so erstmal kommen.

Scouting

Das St. Pauli Nachwuchsleistungszentrum hat keinen miserablen Ruf. Im aktuellen Kader stehen jede Menge Spieler, die als Eigengewächse gelten. Hier setze ich an und versuche mit meinen Scouts Spieler aus der Region und Deutschland dazu zu kriegen, ihre Profischritte in Hamburg zu machen.

Transfers

Wie bereits erwähnt ist mein Transferbudget äußerst gering. Ich gehe fest davon aus, dass ich einen Teil meines Transferbudgets dazu nutzen muss, dass Gehaltsbudget anzupassen. Durch die Verletztensituation in der Verteidigung und meinen Fokus auf junge, talentierte Spieler habe ich so kurz vor Saisonbeginn nur einen Leihspieler an Land gezogen. Kilian Senkbeil vom FC Bayern wird und für eine Saison als Backup zur Verfügung stehen.

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